Woran erkennt man einen erfahrenen CCH-Tagetik-Implementierungspartner?
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Woran erkennt man einen erfahrenen CCH-Tagetik-Implementierungspartner?

Woran erkennt man einen erfahrenen CCH-Tagetik-Implementierungspartner?

Unternehmensberater analysiert Finanzdashboard auf großem Monitor in modernem Düsseldorfer Büro mit Skyline-Blick.

Einen erfahrenen CCH-Tagetik-Implementierungspartner erkennt man an drei zentralen Merkmalen: nachweisbaren Zertifizierungen als offizieller CCH-Tagetik-Partner, einer dokumentierten Projektreferenzliste in vergleichbaren Unternehmensgrößen und Branchen sowie fachlicher Tiefe, die über die reine Softwarekonfiguration hinausgeht. Entscheidend ist, dass der Partner sowohl die technische Plattform als auch die betriebswirtschaftlichen Prozesse dahinter beherrscht. Die folgenden Abschnitte beleuchten die wichtigsten Auswahlkriterien im Detail.

Welche Qualifikationen sollte ein CCH-Tagetik-Partner nachweisen können?

Ein qualifizierter CCH-Tagetik-Partner muss mindestens eine offizielle Zertifizierung von Wolters Kluwer nachweisen können. Dazu zählen Zertifizierungen in den Bereichen Budgeting, Consolidation (AIH), Power BI Connector und RESTful API. Diese Nachweise belegen, dass das Beratungsunternehmen nicht nur mit der Oberfläche der Plattform vertraut ist, sondern auch mit ihrer technischen Architektur.

Neben den Tagetik-spezifischen Zertifizierungen sollte ein erfahrener Partner Kenntnisse in angrenzenden Technologien mitbringen. Dazu gehören unter anderem SQL-Datenbanken, ETL-Prozesse, RESTful APIs sowie gängige ERP-Systeme wie SAP. Nur wer die Systemlandschaft eines Unternehmens in ihrer Gesamtheit versteht, kann CCH Tagetik sauber integrieren und nachhaltig betreiben.

Auf der fachlichen Seite sind Kenntnisse in IAS/IFRS, HGB und Konzernrechnungslegung unverzichtbar. Ein Tagetik-Implementierungspartner ohne buchhalterisches Fundament kann zwar Software konfigurieren, aber keine Lösung bauen, die regulatorischen Anforderungen standhält. Auch Projekterfahrung mit agilen Methoden wie Scrum sowie die Fähigkeit, Lasten- und Pflichtenhefte zu erstellen, sind Zeichen professioneller Projektkompetenz.

Wie viel Projekterfahrung ist bei einem Tagetik-Implementierungspartner ausreichend?

Als Faustregel gilt: Ein erfahrener CCH-Tagetik-Implementierungspartner sollte mindestens zehn bis fünfzehn abgeschlossene Implementierungsprojekte vorweisen können, idealerweise in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Anzahl, sondern die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit dem eigenen Vorhaben.

Wer Projekte in Konzernstrukturen mit komplexer Intercompany-Verrechnung, mehrsprachigen Berichten oder internationalen Konsolidierungsanforderungen durchgeführt hat, bringt eine andere Reife mit als jemand, der ausschließlich kleinere Standalone-Implementierungen begleitet hat. Fragen Sie gezielt nach Projekten in Ihrer Branche und nach der Komplexität der dort abgebildeten Prozesse.

Referenzkunden sollten auf Anfrage benennbar und idealerweise kontaktierbar sein. Ein seriöser Partner wird keine Schwierigkeiten haben, konkrete Unternehmen zu nennen, für die er Tagetik-Implementierungen durchgeführt hat. Vage Angaben wie „zahlreiche namhafte Kunden“ ohne konkrete Belege sind ein erstes Warnsignal.

Woran erkennt man fachliche Tiefe jenseits der technischen Implementierung?

Fachliche Tiefe zeigt sich daran, ob ein Tagetik-Partner nicht nur die Software konfigurieren, sondern auch die betriebswirtschaftlichen Anforderungen dahinter strukturieren kann. Das bedeutet: Der Partner versteht Konzernabschlüsse, Budgetierungslogiken, Forecastmethoden und Reporting-Hierarchien aus eigener Praxiserfahrung heraus.

Ein konkretes Erkennungsmerkmal ist die Qualität der Anforderungsaufnahme. Erfahrene Berater stellen in ersten Gesprächen detaillierte Fragen zu Konsolidierungskreisen, Währungsumrechnungen, Eliminierungslogiken oder Planungsworkflows. Wer stattdessen sofort mit Softwarefeatures beginnt, arbeitet technologiegetrieben statt lösungsorientiert.

Weitere Indikatoren für echte fachliche Tiefe sind:

  • Erfahrung in operativen Controlling- oder Rechnungswesenrollen auf Kundenseite
  • Kenntnisse in Rechnungslegungsstandards wie IFRS und HGB
  • Fähigkeit, sowohl Lastenheft als auch technisches Konzept eigenständig zu erstellen
  • Unterstützung bei Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen im laufenden Betrieb
  • Beratung zu Prozessoptimierungen, nicht nur zur Softwarekonfiguration

Ein Partner, der nur die Plattform kennt, aber nicht die Finanzprozesse dahinter, wird bei komplexen Anforderungen an seine Grenzen stoßen.

Welche Warnsignale deuten auf einen ungeeigneten Implementierungspartner hin?

Ungeeignete CCH-Tagetik-Implementierungspartner erkennt man häufig an fehlenden Zertifizierungen, unkonkreten Referenzen und einem Beratungsansatz, der die fachlichen Anforderungen des Kunden nicht ernst nimmt. Wer keine verifizierbaren Projektreferenzen vorweisen kann oder keine klare Antwort auf Fragen zur IFRS-Konsolidierung gibt, sollte kritisch bewertet werden.

Konkrete Warnsignale im Auswahlprozess sind:

  • Keine nachweisbare offizielle Partnerschaft mit Wolters Kluwer / CCH Tagetik
  • Pauschale Lösungsversprechen ohne Anforderungsanalyse
  • Fehlende Erfahrung mit der spezifischen Modulkombination (z. B. Konsolidierung plus Planung)
  • Kein dediziertes Tagetik-Team, sondern nur einzelne Berater mit Grundkenntnissen
  • Unklare Projektmethodik und fehlende Meilensteindefinition
  • Kein Angebot für Schulungen oder Post-Go-Live-Support

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Anbieter Tagetik als Nebenprodukt zu einem anderen Softwareschwerpunkt anbietet. CPM-Implementierungen erfordern spezialisiertes Wissen, das sich nicht nebenher aufbauen lässt.

Wie sollte ein erfahrener Partner den Implementierungsprozess strukturieren?

Ein erfahrener CCH-Tagetik-Partner strukturiert die Implementierung in klar definierten Phasen: von der Bedarfsanalyse und Konzeption über die technische Umsetzung und Datenmigration bis hin zu Tests, Schulungen und dem produktiven Betrieb. Jede Phase sollte mit definierten Deliverables und Abnahmekriterien versehen sein.

Von der Anforderungsaufnahme zur Konzeption

In der ersten Phase erarbeitet der Partner gemeinsam mit dem Kunden ein detailliertes Fachkonzept. Dieses dokumentiert alle Anforderungen an Konsolidierung, Planung, Reporting und Datenintegration. Ein strukturiertes Lastenheft bildet die Grundlage für alle weiteren Projektschritte und verhindert Scope-Creep in späteren Phasen.

Technische Umsetzung und Go-Live-Begleitung

In der Umsetzungsphase konfiguriert der Partner die Tagetik-Plattform entsprechend dem vereinbarten Konzept, richtet Schnittstellen zu ERP-Systemen ein und testet alle Prozesse systematisch. Ein professioneller Partner begleitet den Go-Live aktiv und bleibt in den ersten Abschlusszyklen als Ansprechpartner verfügbar. Schulungen für Endanwender und Administratoren sollten fester Bestandteil des Projektplans sein, nicht ein optionales Add-on.

Wann lohnt sich ein spezialisierter Tagetik-Partner gegenüber einer Generalberatung?

Ein spezialisierter CCH-Tagetik-Partner lohnt sich immer dann, wenn das Implementierungsprojekt eine bestimmte Komplexitätsschwelle überschreitet: mehrere Konsolidierungskreise, internationale Strukturen, anspruchsvolle Planungsworkflows oder enge Zeitpläne für Abschlüsse. Generalberatungen mit breitem Softwareportfolio können in diesen Szenarien selten die erforderliche Tiefe liefern.

Spezialisierte Partner kennen die Plattform in allen Facetten, haben typische Implementierungsprobleme bereits mehrfach gelöst und verfügen über erprobte Vorgehensmodelle. Das reduziert Projektrisiken erheblich und verkürzt in der Regel die Time-to-Value. Bei einem Generalberater muss häufig erst ein Lernkurveneffekt auf Kosten des Kunden durchlaufen werden.

Für Unternehmen, die Corporate Performance Management strategisch einsetzen wollen, ist ein spezialisierter Partner auch nach der Implementierung wertvoll: für laufende Weiterentwicklungen, neue Anforderungen aus dem Rechnungswesen oder die Begleitung bei regulatorischen Änderungen. Eine Generalberatung wechselt nach dem Go-Live häufig das Thema, während ein spezialisierter Partner die Plattform kontinuierlich mitentwickelt.

Wie Gramke Consulting bei der Auswahl und Implementierung des richtigen Tagetik-Partners hilft

Gramke Consulting ist seit 2022 offizieller Partner von CCH Tagetik und vereint alle Merkmale, die einen erfahrenen Implementierungspartner auszeichnen. Das Team begleitet Unternehmen von der ersten Anforderungsanalyse bis zum produktiven Betrieb und darüber hinaus. Konkret bietet Gramke Consulting:

  • Zertifizierte Expertise in CCH Tagetik (AIH, Budgeting, Power BI Connector, RESTful API) sowie in IBM TM1, Power BI und SAP BPC
  • Über 30 erfolgreich abgeschlossene Projekte bei namhaften Unternehmen wie Talanx AG und Vaillant GmbH
  • Tiefgreifende fachliche Kompetenz in IAS/IFRS, HGB und Konzernrechnungslegung, kombiniert mit technischer Umsetzungsstärke in SQL, Python/Flask und RESTful APIs
  • Internationale Projekterfahrung in mehreren Ländern und Sprachen, inklusive laufender Großprojekte in der Budgetierung und im Forecasting
  • Kontinuierlicher Support bei Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen sowie gezielte Schulungen und Coaching für interne Teams

Ob Sie CCH Tagetik neu einführen, Ihre bestehende Lösung weiterentwickeln oder Ihre Abschlussprozesse effizienter gestalten möchten: Gramke Consulting steht Ihnen als verlässlicher, spezialisierter Partner zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch und erfahren Sie, wie Ihre Finanzorganisation von einer maßgeschneiderten CCH-Tagetik-Lösung profitieren kann.

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