{"id":5753,"date":"2026-09-05T08:00:00","date_gmt":"2026-09-05T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gramke-consulting.de\/?p=5753"},"modified":"2026-08-19T10:25:06","modified_gmt":"2026-08-19T08:25:06","slug":"wie-viele-interne-mitarbeiter-sollten-in-ein-tagetik-projekt-eingebunden-werden","status":"publish","type":"seoai_post","link":"https:\/\/gramke-consulting.de\/cs\/blog\/wie-viele-interne-mitarbeiter-sollten-in-ein-tagetik-projekt-eingebunden-werden\/","title":{"rendered":"Wie viele interne Mitarbeiter sollten in ein Tagetik-Projekt eingebunden werden?"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr ein typisches Tagetik-Projekt sollten <strong>mindestens drei bis f\u00fcnf interne Mitarbeiter<\/strong> fest eingebunden werden. Die genaue Anzahl h\u00e4ngt von der Projektgr\u00f6\u00dfe, dem Umfang der Module und der Komplexit\u00e4t der Konzernstruktur ab. Je klarer die internen Rollen besetzt sind, desto reibungsloser verl\u00e4uft die Implementierung. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Teamgr\u00f6\u00dfe, Zeitaufwand und Ressourcenplanung f\u00fcr eine erfolgreiche Tagetik-Einf\u00fchrung.<\/p>\n<h2>Welche internen Rollen sind in einem Tagetik-Projekt unverzichtbar?<\/h2>\n<p>In jedem Tagetik-Projekt gibt es vier interne Rollen, die nicht delegiert werden sollten: einen <strong>Projektverantwortlichen auf F\u00fchrungsebene<\/strong>, einen <strong>fachlichen Projektleiter aus Finance oder Controlling<\/strong>, einen <strong>IT-Ansprechpartner<\/strong> sowie <strong>Key-User aus den betroffenen Fachbereichen<\/strong>. Ohne diese Besetzung fehlt dem Projekt die n\u00f6tige Entscheidungsf\u00e4higkeit und Fachkenntnis.<\/p>\n<p>Der Projektverantwortliche auf F\u00fchrungsebene, h\u00e4ufig der CFO oder Head of Finance, stellt sicher, dass das Projekt die notwendige Priorit\u00e4t im Unternehmen erh\u00e4lt und Entscheidungen ohne lange Eskalationswege getroffen werden. Diese Rolle muss nicht operativ t\u00e4tig sein, aber sie muss erreichbar und entscheidungsfreudig sein.<\/p>\n<p>Der fachliche Projektleiter ist die zentrale Schnittstelle zwischen dem Beratungsteam und den internen Stakeholdern. Er kennt die bestehenden Finanzprozesse, versteht die Anforderungen der verschiedenen Fachbereiche und kann fachliche Entscheidungen im Projektalltag selbst treffen. Diese Person sollte idealerweise Erfahrung im Konzerncontrolling oder in der Konzernrechnungslegung mitbringen.<\/p>\n<p>IT-seitig wird ein Ansprechpartner ben\u00f6tigt, der Systemzug\u00e4nge koordiniert, Datenschnittstellen begleitet und technische Anforderungen an die Infrastruktur einsch\u00e4tzen kann. Key-User aus den Fachbereichen Planung, Reporting oder Abschluss sind unverzichtbar, weil sie die Systemanforderungen aus dem Tagesgesch\u00e4ft kennen und sp\u00e4ter als interne Multiplikatoren fungieren.<\/p>\n<h2>Wie viele Mitarbeiter werden typischerweise f\u00fcr ein Tagetik-Projekt ben\u00f6tigt?<\/h2>\n<p>F\u00fcr ein mittelgro\u00dfes Tagetik-Implementierungsprojekt sind in der Regel <strong>drei bis sechs interne Mitarbeiter<\/strong> einzuplanen. Bei Konzernen mit mehreren Tochtergesellschaften, internationalen Strukturen oder einer Vielzahl von Modulen kann diese Zahl auf acht bis zehn Personen steigen.<\/p>\n<p>Eine praxisnahe Orientierung f\u00fcr ein typisches CCH Tagetik-Projektteam sieht so aus:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1 Projektverantwortlicher<\/strong> auf F\u00fchrungsebene (strategische Steuerung, Eskalationsinstanz)<\/li>\n<li><strong>1 fachlicher Projektleiter<\/strong> aus Finance oder Controlling (operative Projektsteuerung, Anforderungsmanagement)<\/li>\n<li><strong>1 IT-Verantwortlicher<\/strong> (Systemzug\u00e4nge, Datenschnittstellen, Infrastruktur)<\/li>\n<li><strong>2 bis 4 Key-User<\/strong> aus den Fachbereichen Planung, Reporting und Abschluss<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei kleineren Projekten, etwa der Einf\u00fchrung eines einzelnen Moduls wie Budgetierung oder Konsolidierung, kann das interne Team auf drei Personen reduziert werden. Entscheidend ist nicht die Kopfzahl, sondern dass jede Rolle klar besetzt und mit ausreichend Kapazit\u00e4t hinterlegt ist.<\/p>\n<h2>Wie viel Zeitaufwand sollten interne Mitarbeiter einplanen?<\/h2>\n<p>Der Zeitaufwand variiert je nach Rolle erheblich. Fachliche Projektleiter und Key-User sollten in der hei\u00dfen Projektphase <strong>30 bis 50 Prozent ihrer regul\u00e4ren Arbeitszeit<\/strong> f\u00fcr das Tagetik-Projekt einplanen. Der Projektverantwortliche auf F\u00fchrungsebene ben\u00f6tigt deutlich weniger, typischerweise zwei bis vier Stunden pro Woche f\u00fcr Reviews und Entscheidungen.<\/p>\n<p>Viele Unternehmen untersch\u00e4tzen diesen Aufwand und gehen davon aus, dass das Beratungsteam den L\u00f6wenanteil der Arbeit \u00fcbernimmt. Das ist nur teilweise richtig. Externe Berater k\u00f6nnen das System aufbauen, konfigurieren und schulen. Aber fachliche Anforderungen definieren, Stammdaten bereinigen, Testszenarien validieren und Abnahmeprozesse durchf\u00fchren: Diese Aufgaben erfordern zwingend internes Wissen und interne Kapazit\u00e4t.<\/p>\n<p>Erfahrungsgem\u00e4\u00df sind folgende Phasen besonders ressourcenintensiv f\u00fcr interne Teams:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Anal\u00fdza po\u017eadavk\u016f:<\/strong> Intensive Abstimmungsgespr\u00e4che und Dokumentation der Fachprozesse<\/li>\n<li><strong>Datenmigration und Stammdatenpflege:<\/strong> Pr\u00fcfung, Bereinigung und Freigabe von Ausgangsdaten<\/li>\n<li><strong>User Acceptance Testing (UAT):<\/strong> Systematisches Testen aller Szenarien durch Key-User<\/li>\n<li><strong>Go-live-Vorbereitung:<\/strong> Schulungen, Parallell\u00e4ufe und Abnahme<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Was passiert, wenn zu wenige interne Ressourcen bereitgestellt werden?<\/h2>\n<p>Werden zu wenige interne Mitarbeiter in ein Tagetik-Projekt eingebunden, entstehen <strong>Verz\u00f6gerungen, Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel und erh\u00f6hte Projektkosten<\/strong>. Das ist eine der h\u00e4ufigsten Ursachen daf\u00fcr, dass Implementierungsprojekte l\u00e4nger dauern als geplant oder nach dem Go-live nicht die erhoffte Akzeptanz finden.<\/p>\n<p>Konkret zeigen sich Ressourcenengp\u00e4sse auf verschiedenen Ebenen. Anforderungen werden unvollst\u00e4ndig erfasst, weil die Fachbereiche keine Zeit haben, an Workshops teilzunehmen. Stammdaten werden nicht rechtzeitig bereinigt, weil niemand die Verantwortung \u00fcbernimmt. Tests werden oberfl\u00e4chlich durchgef\u00fchrt, weil Key-User zwischen Tagesgesch\u00e4ft und Projektaufgaben aufgerieben werden.<\/p>\n<p>Besonders kritisch ist der Effekt nach dem Go-live: Wenn interne Mitarbeiter das System nicht ausreichend kennen, weil sie w\u00e4hrend der Implementierung kaum eingebunden waren, entsteht eine dauerhafte Abh\u00e4ngigkeit vom externen Berater. Das treibt die laufenden Supportkosten in die H\u00f6he und verhindert, dass das Unternehmen Tagetik eigenst\u00e4ndig weiterentwickeln kann.<\/p>\n<p>Ein weiterer Risikofaktor ist der Verlust von Wissen beim Personalwechsel. Wenn nur eine einzige interne Person das System wirklich kennt und diese das Unternehmen verl\u00e4sst, steht das gesamte CPM-Setup ohne interne Kompetenz da. Deshalb ist der Aufbau eines breiteren internen Tagetik-Wissens keine K\u00fcr, sondern eine Notwendigkeit. Informationen dazu, welche <a href=\"https:\/\/gramke-consulting.de\/cs\/sluzby\/\">Leistungen im Bereich Tagetik<\/a> eine fundierte interne Wissensbasis unterst\u00fctzen, helfen bei der Planung.<\/p>\n<h2>Wann sollte ein internes Tagetik-Kernteam aufgebaut werden?<\/h2>\n<p>Das interne Kernteam sollte <strong>vor dem offiziellen Projektstart<\/strong> definiert und benannt sein, idealerweise bereits in der Phase der Bedarfsanalyse und Anbieterauswahl. Wer erst nach dem Vertragsabschluss mit dem Aufbau des Teams beginnt, verliert wertvolle Wochen und startet das Projekt mit einem strukturellen Nachteil.<\/p>\n<p>In der Praxis empfiehlt sich folgende Reihenfolge:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Projektverantwortlichen benennen<\/strong> (vor der Anbieterauswahl)<\/li>\n<li><strong>Fachlichen Projektleiter bestimmen<\/strong> (sp\u00e4testens bei Vertragsunterzeichnung)<\/li>\n<li><strong>Key-User identifizieren<\/strong> (in der Kick-off-Phase, vor den ersten Workshops)<\/li>\n<li><strong>IT-Ansprechpartner einbinden<\/strong> (sobald technische Anforderungen besprochen werden)<\/li>\n<li><strong>Kapazit\u00e4ten freistellen<\/strong> (verbindliche Vereinbarung mit Linienvorgesetzten vor Projektbeginn)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gerade der letzte Punkt wird h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt. Es reicht nicht, Personen nominell zu benennen, wenn diese im Tagesgesch\u00e4ft vollst\u00e4ndig ausgelastet sind. Eine klare Kapazit\u00e4tszusage der F\u00fchrungsebene ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass das Kernteam seine Aufgaben tats\u00e4chlich wahrnehmen kann.<\/p>\n<h2>Wie ver\u00e4ndert sich der interne Ressourcenbedarf nach dem Go-live?<\/h2>\n<p>Nach dem Go-live sinkt der intensive Projektaufwand, aber der interne Ressourcenbedarf verschwindet nicht. Stattdessen verlagert er sich: Statt Workshops und Tests stehen nun <strong>laufende Systembetreuung, Stammdatenpflege, Weiterentwicklung und Anwendersupport<\/strong> im Vordergrund.<\/p>\n<p>Erfahrungsgem\u00e4\u00df sollten nach dem Go-live mindestens ein bis zwei interne Key-User als Systemverantwortliche benannt sein, die regelm\u00e4\u00dfig mit dem System arbeiten und als erste Anlaufstelle f\u00fcr Kolleginnen und Kollegen fungieren. Diese Personen sollten auch in die Weiterentwicklung des Systems eingebunden sein, etwa wenn neue Reporting-Anforderungen entstehen oder Planungsprozesse angepasst werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Aufwand f\u00fcr diese laufende Betreuung ist deutlich geringer als w\u00e4hrend der Implementierung. Realistisch sind f\u00fcnf bis zehn Prozent der Arbeitszeit eines Systemverantwortlichen, die dauerhaft f\u00fcr Tagetik-Aufgaben reserviert sein sollten. Bei gr\u00f6\u00dferen Konzernen mit vielen Modulen und h\u00e4ufigen \u00c4nderungsanforderungen kann dieser Anteil h\u00f6her liegen.<\/p>\n<p>Hinzu kommen regelm\u00e4\u00dfige Schulungen, wenn neue Mitarbeitende ins System eingef\u00fchrt werden oder CCH Tagetik neue Funktionen bereitstellt. Wer diesen Bedarf fr\u00fchzeitig einplant, verhindert, dass das System nach dem Go-live stagniert und hinter den M\u00f6glichkeiten der Plattform zur\u00fcckbleibt.<\/p>\n<h2>Wie Gramke Consulting Sie bei der internen Ressourcenplanung unterst\u00fctzt<\/h2>\n<p>Gramke Consulting begleitet Unternehmen nicht nur bei der technischen Implementierung von CCH Tagetik, sondern auch bei der strukturierten Vorbereitung des internen Projektteams. Der Ansatz folgt einem bew\u00e4hrten 5-Phasen-Modell, das von der Bedarfsanalyse \u00fcber die individuelle Systemanpassung bis hin zu Schulung und langfristigem Support reicht. Konkret bedeutet das:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Rollenkl\u00e4rung im Kick-off:<\/strong> Gemeinsame Definition, welche internen Rollen besetzt werden m\u00fcssen und welche Kapazit\u00e4ten realistisch sind<\/li>\n<li><strong>Anforderungsworkshops:<\/strong> Strukturierte Erhebung der Fachprozesse mit den relevanten internen Stakeholdern<\/li>\n<li><strong>Key-User-Schulungen:<\/strong> Gezielte Trainings, die interne Mitarbeitende bef\u00e4higen, das System eigenst\u00e4ndig zu betreiben und weiterzuentwickeln<\/li>\n<li><strong>Coaching bei Stammdatenpflege:<\/strong> Praxisnahe Unterst\u00fctzung, damit interne Teams die Datenbasis eigenst\u00e4ndig pflegen k\u00f6nnen<\/li>\n<li><strong>Dlouhodob\u00e1 podpora:<\/strong> Kontinuierliche Begleitung auch nach dem Go-live, damit das interne Team nicht auf sich allein gestellt ist<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit \u00fcber 30 erfolgreich abgeschlossenen Projekten \u2013 unter anderem bei der Talanx AG \u2013 wei\u00df Gramke Consulting, wie wichtig eine realistische Ressourcenplanung f\u00fcr den Projekterfolg ist. Wenn Sie wissen m\u00f6chten, wie ein CCH Tagetik-Projektteam f\u00fcr Ihr Unternehmen konkret aussehen sollte, <a href=\"https:\/\/gramke-consulting.de\/cs\/kontakt\/\">sjednejte si konzultaci nyn\u00ed<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3\u20136 interne Mitarbeiter, klare Rollen, realistische Kapazit\u00e4ten \u2013 so gelingt Ihre Tagetik-Einf\u00fchrung reibungslos.<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":6014,"template":"","categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5753","seoai_post","type-seoai_post","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","has-thumb"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wie viele interne Mitarbeiter sollten in ein Tagetik-Projekt eingebunden werden? - Gramke Consulting<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Tagetik-Projekt: 3\u20136 interne Mitarbeiter sind entscheidend. 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