Welche Projektphasen umfasst eine typische Tagetik-Implementierung?
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Welche Projektphasen umfasst eine typische Tagetik-Implementierung?

Welche Projektphasen umfasst eine typische Tagetik-Implementierung?

Unternehmensberater platziert letzten Meilenstein auf physischer Projekt-Roadmap im modernen Düsseldorfer Büro mit Laptop und Finanzdashboard im Hintergrund.

Eine typische Tagetik-Implementierung dauert je nach Projektumfang zwischen drei und zwölf Monaten. Kleinere Einführungen mit begrenztem Scope, etwa ein einzelnes Planungsmodul, lassen sich in wenigen Monaten umsetzen, während vollständige Rollouts mit Konsolidierung, Planung und Reporting für Konzerne deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die folgenden Abschnitte beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Tagetik-Implementierungsprozess.

Wie lange dauert eine typische Tagetik-Implementierung?

Eine CCH Tagetik-Implementierung dauert in der Regel zwischen drei und zwölf Monaten, abhängig von Projektumfang, Komplexität der Unternehmensstruktur und Anzahl der einzuführenden Module. Projekte mit einem klar abgegrenzten Scope, wie die Einführung eines Budgetierungsmoduls, können in drei bis fünf Monaten abgeschlossen werden. Vollständige Corporate-Performance-Management-Implementierungen mit Konsolidierung, integrierter Planung und Reporting-Landschaft benötigen häufig sechs bis zwölf Monate.

Entscheidend für die Projektdauer ist vor allem die Qualität der Vorarbeit. Unternehmen, die bereits klare Anforderungen dokumentiert haben, gut gepflegte Stammdaten mitbringen und interne Ressourcen frühzeitig einplanen, verkürzen die Implementierungszeit erheblich. Konzerne mit komplexen Konsolidierungskreisen, mehreren Währungen oder internationalen Gesellschaftsstrukturen sollten realistischerweise mit dem oberen Ende des Zeitrahmens planen.

Agile Projektmethoden wie SCRUM ermöglichen es, erste funktionsfähige Teilbereiche früh produktiv zu setzen, anstatt auf einen einzigen großen Go-live-Termin zu warten. Das reduziert das Risiko und schafft früh Mehrwert für die Fachbereiche.

Welche Projektphasen durchläuft ein Tagetik-Projekt konkret?

Ein Tagetik-Projekt durchläuft typischerweise fünf Kernphasen: Bedarfsanalyse, Konzeption und Fahrplan, Konfiguration und Entwicklung, Schulung und Testing sowie Go-live und Support. Diese Phasen bauen aufeinander auf und werden je nach Projektgröße sequenziell oder in iterativen Sprints durchgeführt.

Im Einzelnen sehen die Tagetik-Projektphasen wie folgt aus:

  1. Needs analysis: Erhebung der fachlichen Anforderungen, Ist-Analyse bestehender Prozesse und Definition des Zielbilds
  2. Concept and timetable: Erstellung eines Lasten- und Pflichtenhefts, Festlegung der Systemarchitektur, Datenstrategie und Projektplanung
  3. Konfiguration und individuelle Anpassung: Einrichtung der Tagetik-Plattform, Entwicklung von Workflows, Datenmodellen und Reports entsprechend den unternehmensspezifischen Anforderungen
  4. Training and testing: Fachliche Schulung der Anwender, Integrationstests, Datenvalidierung und User Acceptance Testing (UAT)
  5. Go-live und langfristiger Support: Produktivnahme, Hypercare-Phase und kontinuierliche Optimierung nach der Einführung

Die Übergänge zwischen den Phasen sind selten scharf abgegrenzt. In der Praxis überlappen sich Konfiguration und Testing regelmäßig, und Erkenntnisse aus frühen Testläufen fließen direkt in die Weiterentwicklung der Lösung zurück.

Was passiert in der Analysephase einer Tagetik-Einführung?

In der Analysephase einer Tagetik-Einführung werden die spezifischen fachlichen und technischen Anforderungen des Unternehmens systematisch erhoben. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis zwischen Fachbereich, IT und Projektteam herzustellen und die Grundlage für alle weiteren Projektphasen zu schaffen.

Konkret umfasst die Analysephase folgende Aktivitäten:

  • Interviews und Workshops mit Stakeholdern aus Finance, Controlling und IT
  • Dokumentation bestehender Prozesse für Planung, Konsolidierung und Reporting
  • Analyse der vorhandenen Datenquellen, ERP-Systeme und Schnittstellen
  • Identifikation von Schwachstellen und Optimierungspotenzialen im Status quo
  • Definition von Zielanforderungen und Priorisierung der Umsetzungsschritte

Das Ergebnis der Analysephase ist in der Regel ein Lastenheft, das die Anforderungen aus Fachsicht beschreibt, sowie die Basis für ein Pflichtenheft, das die technische Umsetzung konkretisiert. Eine sorgfältige Analysephase ist der wichtigste Hebel für eine erfolgreiche CCH Tagetik-Einführung, denn Anforderungen, die hier nicht erkannt werden, verursachen später deutlich höhere Korrekturaufwände.

Welche Risiken können eine Tagetik-Implementierung verzögern?

Die häufigsten Risiken, die eine Tagetik-Implementierung verzögern, sind unklare oder sich ändernde Anforderungen, mangelnde Datenqualität, fehlende interne Ressourcen und unzureichendes Stakeholder-Commitment. Werden diese Faktoren nicht frühzeitig adressiert, können sie den Projektzeitplan erheblich verlängern.

Im Detail zeigen sich in der Praxis folgende Risikobereiche:

  • Poor data quality: Inkonsistente oder unvollständige Stammdaten aus ERP-Systemen führen zu aufwändigen Bereinigungsarbeiten, die den Zeitplan belasten
  • Scope-Creep: Nachträglich hinzukommende Anforderungen ohne Anpassung des Projektplans dehnen Projekte oft unkontrolliert aus
  • Ressourcenengpässe: Wenn interne Fachexperten parallel zum Tagesgeschäft am Projekt mitarbeiten müssen, entstehen Kapazitätsengpässe
  • Missing decision-makers: Verzögerte Freigaben oder mangelnde Entscheidungsbereitschaft auf Führungsebene blockieren kritische Projektmeilensteine
  • Complex system landscapes: Viele Datenquellen, Legacy-Systeme oder ungeklärte Schnittstellenanforderungen erhöhen den Integrationsaufwand deutlich

Proaktives Risikomanagement, klare Eskalationswege und ein erfahrenes Projektteam sind die wirksamsten Mittel, um diese Risiken frühzeitig zu erkennen und zu mindern. Regelmäßige Statusmeetings und transparente Projektdokumentation helfen dabei, Abweichungen rechtzeitig sichtbar zu machen.

Wer sollte intern an einem Tagetik-Projekt beteiligt sein?

An einem Tagetik-Projekt sollten intern mindestens ein Projektverantwortlicher aus dem Fachbereich Finance oder Controlling, ein IT-Ansprechpartner sowie Key User aus den betroffenen Geschäftsbereichen beteiligt sein. Ohne diese Kernrollen fehlt dem Projekt die notwendige fachliche Steuerung und Akzeptanz.

Je nach Projektumfang empfiehlt sich folgende interne Besetzung:

  • Projektleitung (Fachseite): Verantwortet die fachlichen Anforderungen, koordiniert interne Abstimmungen und ist Hauptansprechpartner für das externe Beratungsteam, häufig besetzt durch den Head of Finance oder den Leiter Konzernrechnungswesen
  • IT Manager: Koordiniert Systemzugänge, Schnittstellenanbindungen und technische Infrastruktur
  • Key User aus Fachbereichen: Vertreter aus Controlling, Planung und Rechnungswesen, die Anforderungen kennen, Tests durchführen und später als interne Multiplikatoren fungieren
  • Executive sponsor: Ein CFO oder Geschäftsführer, der das Projekt strategisch unterstützt und bei Konflikten oder Ressourcenfragen Entscheidungen treffen kann

Eine häufige Schwachstelle in Implementierungsprojekten ist, dass Key User zwar nominiert, aber nicht ausreichend vom Tagesgeschäft freigestellt werden. Wer realistische Zeitkontingente für die internen Projektbeteiligten einplant, legt den Grundstein für einen reibungslosen Implementierungsprozess. Mehr über die Leistungen im Bereich CCH Tagetik zeigt, welche Rollen ein erfahrener Implementierungspartner übernehmen kann.

Was kommt nach dem Go-live einer Tagetik-Implementierung?

Nach dem Go-live einer Tagetik-Implementierung folgt zunächst eine Hypercare-Phase, in der das Projektteam intensiv für Rückfragen und schnelle Fehlerbehebung zur Verfügung steht. Danach geht das System in den regulären Betrieb über, der kontinuierliche Optimierung, Weiterentwicklung und Anwenderschulung umfasst.

Die Phase nach dem Go-live ist strategisch oft unterschätzt. In der Praxis zeigt sich, dass Anwender die Software erst im produktiven Einsatz vollständig durchdringen. Regelmäßige Schulungen, gezielte Coaching-Sessions und die Pflege von Stammdaten sind entscheidend dafür, dass der erzielte Mehrwert dauerhaft erhalten bleibt.

Typische Aufgaben nach dem Go-live umfassen:

  • Unterstützung bei den ersten Monats- und Quartalsabschlüssen im neuen System
  • Optimierung von Workflows auf Basis erster Praxiserfahrungen
  • Erweiterung des Reportings und der Dashboards entsprechend neuer Anforderungen
  • Stammdatenpflege und Anpassung bei Organisationsveränderungen
  • Vorbereitung auf Folge-Rollouts oder zusätzliche Module

Ein funktionierendes System zum Go-live-Zeitpunkt ist der Startpunkt, nicht das Ziel. Unternehmen, die in kontinuierliche Weiterentwicklung investieren, holen langfristig deutlich mehr aus ihrer Corporate-Performance-Management-Implementierung heraus als jene, die das Projekt mit dem Go-live als abgeschlossen betrachten.

Wie Gramke Consulting Ihre Tagetik-Implementierung begleitet

Gramke Consulting begleitet Unternehmen durch alle Phasen einer CCH Tagetik-Einführung, von der ersten Bedarfsanalyse bis zum produktiven Betrieb und darüber hinaus. Als zertifizierter CCH Tagetik-Partner seit 2022 mit über 30 erfolgreich abgeschlossenen Projekten bei Kunden wie Talanx AG verbindet Gramke Consulting tiefes Fachwissen in Konzernrechnungslegung und Controlling mit technischer Umsetzungskompetenz.

Specifically, the range of services includes:

  • Strukturierte Analysephase: Erhebung und Dokumentation fachlicher Anforderungen, Erstellung von Lasten- und Pflichtenheften
  • Individuelle Konfiguration: Anpassung der Tagetik-Plattform an spezifische Geschäftsprozesse, Planungsworkflows und Konsolidierungsanforderungen
  • Training and coaching: Gezielte Anwenderschulungen und persönlicher Support für Key User und Administratoren
  • Long-term partnership: Kontinuierlicher Support bei Abschlüssen, Stammdatenpflege und Weiterentwicklung des Systems
  • Project management: Agiles Vorgehen mit SCRUM sowie klassisches Projektmanagement je nach Anforderung

Wenn Sie Ihre Finanzprozesse mit einer strukturierten Tagetik-Implementierung auf das nächste Level heben möchten, steht Gramke Consulting für ein erstes Gespräch bereit. Book a consultation now und gemeinsam den richtigen Implementierungsansatz für Ihr Unternehmen definieren.

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